Charlottenburg-Wilmersdorf wird sicherer für Fußgänger

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Die Verkehrssicherheit in Charlottenburg-Wilmersdorf erhält durch eine Initiative der CDU-Fraktion neue Impulse. Mit Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) vom 18. September 2025 wurde das Bezirksamt mit der Erstellung einer priorisierten Übersicht für neue Fußgängerüberwege (FGÜ) beauftragt. Im Fokus stehen dabei besonders schutzbedürftige Bereiche wie Schulwege, Unfallschwerpunkte sowie Standorte in der Nähe von Kitas, Sport- und Spielplätzen.

Insgesamt 15 kritische Kreuzungsbereiche im gesamten Bezirk wurden zur vorrangigen Prüfung benannt. Während am Südwestkorso/Ecke Laubenheimer Straße bereits ein Übergang realisiert wurde, befinden sich weitere Standorte wie die Einmündung Dickensweg/Flatowallee und die Erdener Straße bereits in der aktiven Abstimmungsphase mit der zuständigen Arbeitsgruppe auf Senatsebene.

Ein zentraler Aspekt des Beschlusses ist die Suche nach der bestmöglichen Lösung für jeden Standort. An vielbefahrenen Kreuzungen wie der Bundesallee oder der Spichernstraße, an denen klassische Zebrastreifen aufgrund der Richtlinien (R-FGÜ 2001) kaum umsetzbar sind, fordert die CDU-Fraktion nun explizit die Prüfung alternativer Sicherungen wie Ampelanlagen. Ziel ist es, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen und Barrieren im Kiez abzubauen.

Dazu Alexander Pönack, Vorsitzender der CDU-Fraktion:

„Kein Bereich ist so stark durch Grundsatzdebatten geprägt wie die Verkehrspolitik. Als kommunale Vertreter der Charlottenburg-Wilmersdorfer ist es daher unser Ansatz als CDU-Fraktion, eine lösungsorientierte und praxistaugliche Politik umzusetzen, die den Menschen vor Ort zugutekommt und ihren Alltag nachhaltig verbessert.“

Über den Fortschritt der Planungen und die jeweiligen Umsetzungsstände wird das Bezirksamt die BVV künftig jährlich informieren, um eine kontinuierliche und transparente Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur zu gewährleisten.