Das Wald-Gymnasium muss erhalten bleiben!

Die Schließungspläne des SPD-geführten Schulamtes stoßen auf erheblichen Widerstand

Foto: Demonstration Rathaus Charlottenburg
Kilian ModrickerFoto: Demonstration Rathaus Charlottenburg Kilian Modricker

Das Wald-Gymnasium ist eine Institution in unserem Bezirk: Seit 116 Jahren steht es für exzellente Bildung in Westend und glänzt regelmäßig mit Abiturerfolgsquoten von 100%. Doch die Schule ist bedroht. Das SPD-geführte Schulamt plant die Schließung des Gymnasiums, um am selben Standort eine Integrierte Sekundarschule (ISS) zu eröffnen – ein Vorhaben, das bei Eltern, Schülern und uns als CDU-Fraktion auf erbitterten Widerstand stößt.

Schüler, Eltern und Lehrer des Bezirks sind sich einig: „Wir sind keine Versuchskaninchen!“ So stand es auf einem der zahlreichen Transparente, als hunderte Menschen am 19. Februar 2026 vor dem Rathaus Charlottenburg gegen die drohende Schließung des Gymnasiums lautstark protestierten. Die Kritik der Schulgemeinschaft ist deutlich: Das Verfahren zur Auswahl der Schule ist intransparent und basiert auf einem „selbsterstellten“ Kriterienkatalog.

Als CDU-Fraktion stehen wir an der Seite der Schulgemeinschaft und kämpfen für den Erhalt des Wald-Gymnasiums. Wer Schulpolitik mit der Brechstange betreibt und die Betroffenen ausschließt, gefährdet den Schulfrieden im gesamten Bezirk.

In der jüngsten Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung sorgte ein Dringlichkeitsantrag der FDP für Diskussionen. Für uns steht fest: Es braucht ein geordnetes und partizipatives Verfahren, um die beste Bildung im Bezirk weiterhin zu gewährleisten. Wir haben das „Hau-Ruck-Verfahren“ der FDP-Fraktion daher abgelehnt – nicht, um die Umwandlung zu befürworten, sondern weil für uns ein gründlicher und transparenter Prozess an erster Stelle steht.

Dazu unser Fraktionsvorsitzender Alexander Pönack in der Bezirksverordnetenversammlung:

„Schon das Verfahren zu einer möglichen Umwandlung sollte im Schnelldurchlauf abgewickelt werden. Doch statt Schnellschüssen brauchen wir dringend ein durchdachtes und transparentes Verfahren in dieser wichtigen Angelegenheit.“

Ein Gymnasium zu schließen, löst das eigentliche Problem nicht. Berlinweit fehlen Schulplätze in allen Schulformen. Daher fordern wir eine ergebnisoffene Prüfung unter Einbeziehung aller relevanten Faktoren, insbesondere auch der berlinweiten Schulplatzsituation. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass in Westend keine vollendeten Tatsachen auf Kosten der Bildungsqualität geschaffen werden. Wir stehen für eine Schulpolitik mit Plan und Augenmaß: Keine vorschnellen Umwandlungen auf Kosten unserer Schülerinnen und Schüler.