Wie können wir die wirtschaftliche Zukunft von Charlottenburg-Wilmersdorf gestalten?

Start-ups, mittlere Unternehmen und Einzel- handel – in allen Bereichen steckt in unserem Bezirk viel Potenzial.

Wir brauchen nicht nur Platz für neue Wohnungen und soziale Infra- struktur, sondern auch für das Gewerbe. Als CDU-Fraktion fordern wir ein zweites CHIC, mit dem Schwerpunkt Smart-City, von wel- chem der Bezirk selbst immens profitieren würde. Auch die Spreestadt und der„Block 68“müssen, nach dem Vorbild des ehemaligen Reemtsma-Geländes, endlich für mittelständi- sche Unternehmen weiterentwickelt werden. Der Einzelhandel ist nicht nur wirtschaftlich gesehen wichtig, sondern auch im Kiez eine fest verankerte Institution. Beim Kampf gegen die Online-Giganten sind die Einzelhändler auf sich gestellt. Für diesen Bereich muss es eine viel intensivere Unterstützung geben. Hier setzt der Bezirk jedoch personell falsche Prioritäten: Eine Stelle für die Wirtschaftsför- derung ist definitiv zu wenig. Im Zusammen- hang mit dem Personalzuwachs für die wach- sende Stadt muss die Wirtschaftsförderung berücksichtigt werden. Und zu guter Letzt wird es Zeit für eine wirtschaftsfreundliche Zählgemeinschaft, die nicht bei Investitionen von Google aufschreit und jeden Investor als feindlichen Kapitalisten betrachtet. 

Dieser Artikel erschien in der März Ausgabe der Gazette.

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