Dog Service Stationen retten

Die CDU-Fraktion bringt in der morgigen 27. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf einen Antrag zur Rettung der „Dog Service Stationen“ ein.

 

Die 2007 in Charlottenburg-Wilmersdorf eingeführten Dog Service Stationen erfreuten sich großer Beliebtheit. An über 25 Standorten konnten die Bürgerinnen und Bürger den kostenlosen Beutel-Service für ihre Vierbeiner in Anspruch nehmen. Doch nun wurden die Verträge mit der betreibenden Firma Wall GmbH aufgrund einer Neuordnung und Neuerteilung der Werberechte im öffentlichen Straßenland Berlins, durch den Berliner Senat zum 01. Januar 2019, gekündigt.

 

Der für Wirtschafts- und Ordnungsangelegenheiten zuständige Bezirksverordnete Simon Hertel hierzu: „Das Konzept der Dog Service Stationen ist die ideale Lösung zur Entsorgung der Hinterlassenschaften unserer Hunde und eine gute Ergänzung dazu, wenn man als Hundehalter selbst mal seinen Beutel vergisst.“

 

Das der Bezirk den Abbau der Stationen einfach so hinnimmt, akzeptiert die CDU-Fraktion nicht. Simon Hertel weiter dazu: „Selbst, wenn die Wall GmbH kein Interesse an einem Weiterbetrieb hätte – was ich nicht glaube – wäre der Kauf der Stationen jetzt wesentlich günstiger, als zukünftig wieder neue aufzustellen. Die Mittel hierfür könnte man aus dem Landesprogramm Saubere Stadt entnehmen.“

 

Die CDU-Fraktion pocht auf einen Weiterbetrieb. Die Fraktionsvorsitzende Susanne Klose hierzu: „Der Bezirk muss den in die Irre führenden Weg des Senats verlassen und eigenständig Verträge mit der Wall GmbH verhandeln. Hinsichtlich der Entsorgung könnte ich mir gut vorstellen, dass die Berliner Stadtreinigung auf den Bezirk zugehen wird.“

 

Der Antrag wird nun im zuständigen Haushaltsausschuss beraten.

Die aktuelle Pressemitteilung finden Sie hier:
PM_Dog_Service_Stationen_retten_CDU_Fraktion_CW_16012019.pdf

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