Dreieck Funkturm

Die DEGES stellte am 13. Mai 2020 im Abgeordnetenhaus eine neue Variante für den Umbau des Dreiecks Funkturm vor. Dabei ist die neugeplante Anschlussstelle Messedamm „umgeklappt“ worden. 

War sie bisher direkt an der Siedlung Eichkamp auf der Seite des Messedamms geplant, so ist sie jetzt auf der östlichen Seite der AVUS geplant. Das ist ein großer Erfolg für alle beteiligten Anwohnerinitiativen von Eichkamp bis hin zum Klausener Platz, die gemeinsam an einem Strang gezogen haben. Damit kommt die Anschlussstelle weg von der direkten Wohnbebauung. Und erstmals wäre damit auch das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Grunewald und weitere Potenzialflächen städtebaulich erschlossen.

Unsere aktuelle Themenkarte zum geplanten Umbau des Autobahndreiecks Funkturm finden Sie hier:

Themenkarte_AD_Funkturm_CDU_Fraktion_CW_Mai_2020.pdf




Autobahndreieck Funkturm - Kluge Verkehrspolitik geht anders
 
Die DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) und der Senat wollen das Autobahndreieck Funkturm sanieren. Soweit, so gut. Die 25 Brückenbauwerke sind in die Jahre gekommen und stark sanierungsbedürftig, die verschlungenen Wege von AVUS (Automobil-Verkehrs- und Übungsstraße) zu Stadtautobahn nicht immer durchsichtig. 

Die DEGES plant für den Bund und die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz von Senatorin Günther (parteilos, für Bündnis90/DIE GRÜNEN) übernimmt für den Bund die Auftragsverwaltung. Die DEGES schlägt vor, die neue AVUS über das Gelände des heutigen Rastplatzes AVUS zu verschieben, um Platz zurück zu gewinnen. Der Rastplatz soll vor die Tore Potsdams. Die Anschlussstelle am Rathenauplatz und unter dem ICC würde entfallen und dafür eine neue Anschlussstelle am Messedamm Ecke Jafféstraße gebaut werden. Jeder, der rund um das ICC von der Autobahn will, fahrt dann also den Schlenker auf die AVUS und auf den Messedamm oder die Jafféstraße. Eine prognostizierte Zunahme allein für die Jafféstraße um 13.000 Autos pro Tag oder 40 Prozent.

Dummerweise hat man die Logistik für die Messe oder den Busbahnhof noch nicht mit eingerechnet. Der Stau und Ausweichverkehr in die Wohnsiedlungen ist dabei vorprogrammiert. Diese hat man augenscheinlich vollkommen vergessen. Plant man doch, die AVUS um 4,50 Meter höher zu legen - plus Lärmschutzwand. Alles in allem die Höhe eines Einfamilienhauses. Unabhängig von dieser Betonwand direkt an den Einfamilienhäusern Eichkamps, verlegt man den gesamten Verkehr direkt an die Siedlungen ran.
Kluge Verkehrspolitik geht anders und vor allem mit Einbeziehung der Anwohner an der Planung.

Wir fordern, die bisherigen Ausfahrten zu erhalten trotz Sanierung und die Anwohner nicht neu zu belasten mit Verkehren und neuen Ausfahrten. Sonst droht der Verkehrsinfarkt rund um die Messe.

Unsere Themenkarte zum geplanten Umbau des Autobahndreiecks Funkturm finden Sie hier:


Themenkarte_Autobahndreieck_Funkturm_122019.pdf

In der Dezember-Ausgabe der Gazette Charlottenburg-Wilmersdorf finden Sie die aktuellen Standpunkte der in der Bezirksverordnetenversammlung vertreteten Fraktionen:

https://www.gazette-berlin.de/artikel/1062-neuplanung-am-dreieck-funkturm-was-erwartet-der-bezirk.html


Die aktuellen Informationen der DEGES finden Sie hier:

Der Beteiligungsprozess im Detail:

Beteiligungsprozess-mit-Text.jpg

Informationen für Anwohnerinnen und Anwohner:

2019-10-31_Broschüre_AD-Funkturm.pdf

Präsentation der Informationsveranstaltung vom 31. Oktober 2019:

2019-10-31_Informationsveranstaltung-zum-Umbau-des-AD-Funkturm.pdf
 

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